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BSZ Wertheim sagt Stereotypen den Kampf an

[TH, VK] Stereotypen wie „Alle Italiener sind Mitglieder der Mafia“, oder „in Polen wird viel gestohlen“ sind jedem bekannt. Sie finden in überspitzten Darstellungen oder auch in Witzen, die mit Vorurteilen arbeiten, immer wieder Einzug. Im Rahmen eines Erasmus + Projektes machten sich 6 Schülerinnen und Schüler sowie 2 Lehrer des Beruflichen Schulzentrums Wertheim vom 17.02.2019 – 24.02.2019 nach Italien auf, um genau solche Vorurteile auszuräumen. Unter dem Titel „Dealing with Stereotypes in Education“ wurde in der Wertheimer Partnerstadt Gubbio mit vier anderen Nationen an diesem Projekt gearbeitet. Neben der Wertheimer Delegation und den Gastgebern aus Italien waren außerdem je sechs Schüler aus Przyjazn (Polen), Kardschali (Bulgarien) und Izmir (Türkei) mit ihren Lehrern angereist, um gemeinsam in Vorträgen und Workshops diesem Thema auf den Grund zu gehen.  Die Schülerinnen und Schüler waren jeweils in italienischen Familien zu Gast und durften so die italienische Gastfreundschaft und Herzlichkeit hautnah erleben.  Am ersten Tag nach der Anreise wurden zunächst alle Teilnehmer an der Gastgeberschule IIS Cassata Gattapone willkommen geheißen und durch verschiedene „Ice-Breaking Activities“ schnell miteinander bekannt gemacht. Anschließend präsentierte jede Nation in einem Vortrag in englischer Sprache ihre jeweilige Region und die heimische Schule. Außerdem wurde ein Überblick über das eigene Schulsystem gegeben. Neben dieser Darstellung stellte am folgenden Tag außerdem je ein Schülerteam die Stereotypen dar, mit dem das eigene Land in Verbindung gebracht wird. Dies bot natürlich Anlass zu ausführlichen Diskussionen, die zum einen bei gemeinsamen Mahlzeiten und andererseits bei einem ausführlichen Kulturprogramm besprochen werden konnten. Die Gastgeber boten abwechslungsreiche Tagesabläufe, die eine sehr gute Balance zwischen dem Erarbeiten der verschiedenen Seiten von Stereotypen und dem Kennenlernen der Region bzw. des Gastgeberlandes fanden. So wurden als kulturelle Highlights in Gubbio der Dom, der Priorenpalast, das Heimatmuseum im alten Palast und die Basilika St. Ubaldo besichtigt. Im Ceri Museum bekamen alle Teilnehmer einen Einblick in den berühmten Wachskerzenlauf, den Corsa di Ceri, dessen Tradition in Gubbio seit dem Mittelalter gewahrt und fortgeführt wird. Außerdem unternahm man Ausflüge nach Assisi und Perugia. In der Gastgeberschule wurde dennoch fleißig gearbeitet. In multikulturellen Teams entwarfen die Schüler beispielsweise ein Logo für das Projekt. Außerdem gab es einen Workshop - Tag, an dem man sich für Rappen, Malen oder das Drehen eines Filmes entscheiden konnte und sich so kreativ in unterschiedlichen Gruppen mit dem Thema auseinandersetzte. Am letzten Tag bekamen alle Teilnehmer des Projektes noch eine herausragende Show der Fahnenwerfer von Gubbio präsentiert, bevor man zum gemeinsamen Essen in einem Gewölbekeller aufbrach. Hier wurde den Gästen neben typischem italienischem Essen außerdem die verschiedenen Facetten italienischer Musik präsentiert, von der Oper bis zu modernen Liedern, bevor man voneinander Abschied nehmen musste. Dieser fiel teilweise sehr schwer und zeigte, dass die Gruppe durch die gemeinsame Woche mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten so gut zusammengewachsen war, dass für Stereotypen sicher kein Platz blieb. Stattdessen wurden fleißig Handynummern, E-Mailadressen usw. ausgetauscht, um die Freundschaften, die entstanden sind, auch über die Ländergrenzen hinweg pflegen zu können. 

Einen herzlichen Dank gilt besonders dem TUI Reisecenter Wertheim und vor allem Frau Bauer für die kompetente Planung der Reise. Sie hat mit dazu beigetragen, dass diese Reise in der Erinnerung der Teilnehmenden bleiben wird. Vielen Dank hierfür

Strategische Partnerschaft - Besuch in Gubbio

eine kleine Auswahl von Bildern aus Gubbio

Erfahrungsaustausch

[HO] Erfahrungen machen ist eine wichtige Sache im Leben. Aber auch darüber zu berichten und diese Erfahrungen ein Stück weiter zu geben ist ebenso wichtig. 

So geschehen durch die Gruppe der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte unserer Schule, die in der Woche vom 17. bis 25.02.2019 bei unseren Partnern in Gubbio waren. Sie berichteten bei einer Veranstaltung über das Erlebte und eben die Erfahrungen, die sie gemacht haben in der Woche. Zusätzlich wurden einige Bilder gezeigt, um das Gesagte zu untermalen. Und auch Fragen wurden gestellt und beantwortet.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es eine lohnenswerte Reise war, die anstrengend aber sehr schön war.

P.S.: Die zahlreichen Bilder und die anderen künstlerischen Produkte werden im Laufe der nächsten Wochen in der Schule gezeigt werden. Außerdem wird es hoffentlich noch ein intensiveres Pressegespräch über das Gesamtprojekt geben.

Heimkehrer aus Gubbio

[HO] Eine Woche besteht zwar bekanntlich aus sieben Tagen, aber diese können kurz sein. So auch für die kleine Gruppe aus sechs Lernenden und zwei Lehrkräften, die zum eigentlichen Projektstart unserer Strategischen Partnerschaft mit vier weiteren Schulen aus Europa nach Gubbio reisten.

Den Äußerungen zufolge waren es ereignisreiche und durchaus anstrengende Tage, aber sie waren auch lohnenswert. In den kommenden Wochen werden wir die Inhalte des Flows nach Gubbio noch detaillierter auswerten und die Erfahrungen mit der Beschäftigung mit dem Thema Stereotypen und Diskriminierung noch weiter verbreiten.

Wir freuen uns auf viele Eindrücke. Außerdem danken wir der tollen Organisation des Teams um Giovanna Brunelli von IIS Cassata Gattapone. Es haben sich alle sehr wohl gefühlt.

Strategische Partnerschaft - Gubbio

[HO] Am heutigen Sonntag ist es soweit. Am Morgen machen sich zwei unserer Kollegen und sechs unserer Lernenden auf den langen Weg ins schöne Gubbio. Startpunkt ist der Parkplatz des FC Eichel, der uns dankenswerter Weise seinen Mannschaftsbus zur Verfügung und zusätzlich Herrn Göbel als Fahrer zur Verfügung gestellt hat. 

Damit ging es nach Stuttgart, danach nach Rom und mit dem Zug nach Gubbio. Eine lange Reise, aber es sind alle gut angekommen.

Nun folgt eine schöne und interessante Woche in der wunderschönen City of Stones. Dort treffen sich in der kommenden Woche Gruppen aus Kardschali, Bulgarien, Przyjazn, Polen, Izmir, Türkei und Wertheim zusammen mit italienischen Lernenden, um an unserem gemeinsamen Thema des Erkennens und der Überwindung von Stereotypen und Formen von Diskriminierung zu arbeiten. Dies geschieht in Workshops, Diskussionen und vielen anderen Veranstaltungen. Und jede Menge kulturellen Austausch und Spaß wird es auch geben.

Wir wünschen allen eine lehrreiche und schöne Woche, die hervorragend organisiert ist von unserer geschätzten Kollegin Giovanna Brunelli von IIS Cassata Gattapone.

Vielen Dank an Frau Bauer vom TUI Reisecenter Wertheim für die wertvolle Unterstützung bei der Organisation der Reise.

Projektaufruf 2019

Nach technischen Schwierigkeiten mit der neuen Antragsplattform wurde der Abgabetermin um eine Woche verschoben. Am 12.02.2019, 12:00 Uhr mussten die Anträge spätestens abgeschickt sein.

Auch in diesem Jahr haben wir einen Antrag gestellt und beabsichtigen 8 Teilnehmende nach London bzw. nach Dublin zu senden. 

In circa zwei Monaten werden wir das Ergebnis des Antrags erhalten und hoffen, die im Antrag gestellte Fördersumme auch zugesprochen zu bekommen.

Auf ein Neues – nach London oder Dublin?!

[HO] Das Schuljahr ist noch recht jung, aber es ist schon wieder Zeit für unser nächstes Erasmus-Projekt zu planen. So geschehen am Mittwoch, den 10.10.2018. Bei einer kurzen Informationsveranstaltung für die Lehrjahre 1 und 2 der Industriekaufleute des BSZ Wertheim wurde unser Projekt, das nunmehr im fünften Jahr läuft, kurz vorgestellt.

Unterstützt wurde der Erasmus-Koordinator zum einen durch Kollegin Ramona Gründer, die ihrerseits das neue KA2-Projekt des BSZ koordiniert und zum anderen durch vier Teilnehmerinnen und einen Teilnehmer des diesjährigen Projektes. Diese sind erst Anfang September aus London bzw. Dublin wieder nach Hause gekommen. Sie konnten somit aus erster Hand über ihre Erfahrungen sprechen und etwaige Fragen beantworten.

Nun gilt es den Rücklauf zu sichten und entsprechend Anfang des kommenden Jahres den Antrag erneut zu stellen mit der Hoffnung, dass dieser wieder genehmigt wird und unsere Auszubildenden abermals die Möglichkeit erhalten, Erfahrungen im Ausland zu machen.

Welche Zustimmung unser Projekt erfährt, ist ersichtlich durch die Rückmeldung von Unternehmen, die selbst wenn sie Auslandsaufenthalte unternehmensintern organisieren, unser Engagement als sehr erstrebenswert empfinden und dies uns auch kommunizieren. Vielen Dank hierfür.

Mit Blick auf das Erasmus Plus Projekt 2017/18 kann gesagt werden, dass die Nationale Agentur uns nach Evaluierung des Abschlussberichtes, der mit 91 von 100 Punkten bewertet wurde, die restliche Förderung genehmigt hat. Ein gelungener Abschluss, wie wir finden. Einige Erfahrungsberichte sind hier auch nachlesbar.

Erfahrungen aus dem Projekt 2017/18 Praktikumsberichte

[HO] Unsere Auszubildende haben wieder viele Erfahrungen gesammelt. Seit diesem Projektzeitraum auch in Dublin. Wir hoffen, dass wir auch in der Zukunft vielen unserer Lernenden die Möglichkeit bieten können, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu erweitern.

Hier nur ein Ausschnitt aus den Berichten der Auszubildenden:

My name is Theresa, 27 years old. I would like to share some impressions of my stay in London with you. Why did I decide to take this opportunity to work in London? Because it´s a one and only chance to be a member of a company full of English speaking people and to discover their work life. This way you see what it is like to work in a different country and in the same time you improve your English easily without even noticing.

When I arrived at my hostfamily I felt very welcomed. I got food and drinks instantly. I wasn´t the only student in this house. At the end of my stay there were 9 other students. My room was clean and the bed was big and comfortable. My hostmom handed me a key so I can come home at any time even she is not home. The rest of the house wasn´t that tidy and cleaned up. (But that is mostly English standard) We got dinner every day with fresh cooked vegetables or sides.  In the morning I made breakfast myself with toast and jam or cornflakes and not to forget a cup of English tea.

Before I started working I had to visit the ADC-College. There we had a little introduction how to behave and some other helpful information about our stay in London. Next day I finally could go to work. I was a bit nervous because I didn’t know what to expect. My working hours were from 9 am to 5 pm. The first worker I met was the lady from the front office. She was very nice and the first thing she asked was if I would like to have a cup of tea. When I got my tea it felt like I was sitting in front of the reception for hours just to wait until someone picks me up to start working.

Finally some more workers came into the office and I was lead into the open office. Everything was very relaxed. All the people were very friendly and helped if help was needed. My highlight was that one of my coworkers took part at the TV- Show X-Factor and in the end he was the winner J
Fridays we had a little intern meeting at the open office. There we got snacks and drinks while one of our superior held a little game about communication. With this game I realized that every person understands statements differently. The longer I worked with these people the more I felt comfortable and in the end I did not want to leave. I got a certificate from the company and a little gift as a farewell...

Mehr dazu hier.

 

Europa erleben

[HO] Die Zeiten, in denen die Idee der europäischen Einigung sich besonderer Beliebtheit erfreute scheinen mit Blick auf rechts-konservative Regierungen in Polen, Ungarn, Österreich und Italien und anhaltender Skepsis auch in Deutschland sowie dem nahenden Austritt Großbritanniens aus der EU vorbei zu sein.

Um so wichtiger bleiben Versuche, den Menschen die Vorteile der europäischen Union zu verdeutlichen. Dies möchten wir am BSZ Wertheim nunmehr mim fünften Jahr mit dem Erasmus Plus-Projekt „Auslandspraktikum für Industriekaufleute“ ebenfalls unterstützen. Auch im Zeitraum Juli 2018 bis Juni 2019 schicken wir Interessenten aus dem Bereich der kaufmännischen Berufsschule zu unserer Partnerorganisation, ADC Technology Ltd., nach London bzw. nach Dublin.

Sicher wird dies eine spannende Erfahrung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch wenn es sich „nur“ um einen relativ kurzen Aufenthalt von zwei bzw. drei Wochen handelt. Wichtig ist, was man daraus mitnimmt bzw. erst einmal, dass man sich zu diesem Schritt bereit sieht. Jedenfalls danken wir den Unternehmen, die ihren Auszubildenden diese Reise ermöglichen, denn sie zeigen damit auch, dass sie in die Zukunft investieren. Und mit Sicherheit werden sie motivierte und engagierte Angestellte für die Zukunft gewinnen.

Aber auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gebührt unser Respekt. Viele unternehmen zum ersten Mal eine solche Reise. Sicher sind auch gemischte Gefühle dabei. Aber es wird sich lohnen, den Schritt gemacht zu haben.

Gleichzeitig mit dem Beginn des Projektes 2018/19, ist das Projekt des Vorjahres beendet. Die Teilnehmerinnen des zweiten Lehrjahres erhielten bei der gleichen Veranstaltung ihre Europässe Mobilität, die ihnen bescheinigen an dem Projekt teilgenommen zu haben. Der Abschlussbericht steht noch aus, aber dieser wird eine hoffentlich eine reine Formalie sein. Auf jeden Fall ist die Rückmeldung der Teilnehmerinnen und des Teilnehmers durchweg positiv. Es lohnt sich also wirklich, die zwei bis drei Wochen zu investieren und seine teils vorhandene Furcht zu überkommen.

Weiter hoffen wir, dass wir noch vielen Auszubildenden die Möglichkeit bieten können, Auslanderfahrungen zu machen. Aber auch in anderen Bereichen bewegt sich das BSZ Wertheim auf dem internationalen Parkett. Wir sind stolz sagen zu können, dass wir in den kommenden Jahren eine strategische Partnerschaft mit vier Schulen aus Italien, Bulgarien, Polen und der Türkei haben werden, die ebenfalls von der Europäischen Kommission finanziell großzügig unterstützt wird. Wir freuen uns auf diese Herausforderung.

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Eine Woche Europa pur

Europäische Verständigung ist auf vielen Ebenen eine schwierige Sache, aber eigentlich doch ganz einfach, wenn man am richtigen Ort zur richtigen Zeit ist. Und dies waren in diesem Jahr auch die drei Teilnehmerinnen des EuropeShire School Camp Projekts. Gemeinsam mit Herrn Holste fuhren S. Matzer, M. Kirchner und J. Bannwarth in diesem Jahr nach Valkenswaard, NL.

Fünf Tage Internationalität. Fünf Tage zusammen mit einer türkischen, einer serbischen und einer großen belgischen Gruppe. Fünf Tage intensiver Arbeit in Sprachenworkshops, handlungsorientierten Workshops und vielen weiteren Aktivitäten. Und wieder einmal waren die Mentoren, die die einzelnen Gruppen betreuten ein wahres internationales Potpourri. Aus Slowenien, Irland, Australien, den USA und Deutschland kamen sie in dieser Woche. Sie kümmerten sich intensiv um die Teilnehmerinnen und animierten alle, diese Woche aktiv zu genießen.

Und die begleitenden Lehrerinnen? Die erkoren dann auch gleich, wie bereits im letzten Jahr die Aussage Make new friends als oberste Regel für die Woche in der Harba Lorifa Herberge. Und ich glaube, das hat für viele auch sehr gut funktioniert. Wir genossen es daher auch sehr, dass die ganz große Mehrheit so aktiv im Austausch miteinander war, und auch dass viele ihrer Neugier nachgaben und interessiert waren, an den anderen Teilnehmerinnen und deren Herkunft. Und auch wir Lehrerinnen tauschten uns aus. Über die unterschiedlichen Schulsysteme bis hin zu Kartenspielen, mit denen wir uns die Abende vertrieben, wenn wir nicht auch in die Aktivitäten der Teilnehmerinnen eingebunden wurden, wie z.B. beim Musik-Quiz, bei dem wir zugegebener Maßen nicht wirklich erfolgreich waren bei all der modernen Musik.

Ein wenig Kultur wurde uns allen auch noch geboten mit dem Tagesausflug nach Amsterdam. Leider fiel dieser buchstäblich ins Wasser, d.h. es regnete wirklich den ganzen Tag, was den Besuch dieser schönen Stadt etwas eintrübte. Nichtsdestoweniger ist diese Stadt immer einen Besuch wert mit ihren Grachten und den typischen Gebäuden und den vielen offenherzigen Niederländern. Dem Regen entflohen wir durch einen Besuch des Het Rembrandthuis. Ebenfalls wirklich einen Besuch wert.

Dankenswerterweise haben wir Lehrerinnen noch eine Schule vor Ort besuchen dürfen, die Scholengemeenschap Were Di. Ein niederländerischer Kollege führte uns durch die Schule und gab uns eine Menge an interessanter Informationen. Damit haben auch wir den Austausch intensiv genutzt.

Den gelungenen Abschluss der Woche machte die Talent-Show am Donnerstagabend. Zur Erklärung – jede Gruppe und der jeweilige Mentor suchen für die Talent-Show einen Beitrag, den sie aufführen werden. Das kann ein Lied, ein Tanz, ein Sketch oder ein anderer Beitrag sein. Und diese Beiträge werden in der ganzen Woche jeden Nachmittag geprobt, und das recht eifrig. Mit entsprechendem Erfolg, denn die Talent-Show war sehr sehenswert, kreativ und abwechslungsreich, sicher auch der Tatsache geschuldet, dass so viele unterschiedliche Charaktere und Kulturen gemeinsam an einem Projekt gearbeitet haben.

Naja und jede Sache, so schön sie auch sein mag, muss auch einmal ein Ende haben. Und das Projekt nahm sein Ende am Freitag. Es hieß dann aufräumen und Abschied nehmen. Die Reise ging wieder zurück nach Würzburg, und für die anderen nach Serbien, die Türkei und Belgien. Es war wieder einmal eine gute Woche und ich unterstütze die Idee zu 100 Prozent. Es wäre schön, wenn es solche Projekte häufiger gäbe, denn hier lernen und erleben die Teenager viel für die Zukunft. Und vielleicht haben sich schon jetzt einige Freundschaften entwickelt, die zu weiterem Austausch anregen.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Außerschulische Lernorte ermöglichen im Natur- und Umweltbereich sowie im Bereich des Globalen Lernens wertvolle Erfahrungen für ein ganzheitliches Verständnis. Ihr besonderer Wert liegt darin, dass praktische, konkrete und wirklichkeitsnahe Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen ermöglicht werden.
Baden-Württemberg zeichnet sich durch eine Vielzahl nachhaltigkeitsrelevanter Angebote außerschulischer Träger aus. Die Organisationsformen und Angebote der unterschiedlichen Anbieter unterscheiden sich deutlich. Sie sprechen spezifische Zielgruppen an (z.B. Kinder- und Jugendgruppen, Schulklassen, Familien). Sie arbeiten mit vielfältigen Methoden und sind über das ganze Land verteilt.

Seit Februar 2012 ist die online- Datenbank für außerschulische Angebote im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Baden-Württemberg online. Ihr Name lautet:  "BNE-Kompass" für außerschulische BNE-Angebote

Hier werden laufend vielfältige Medien, E-Learning-Angebote, Projekte, Lernorte und Referent/innen von außerschulischen Bildungspartnern, die einen Beitrag zur Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten können, eingepflegt. Angeboten werden Materialien mit Bezug zu den Bildungsplänen in Baden-Württemberg. Dabei ist eine spezifische Suche nach Schultyp, Klasse und Themen möglich!
www.bne-kompass.de