• Schuljahr

    2018 - 2019

Vom schwierigen Start ohne Deutschkenntnisse

12.03.2019
WERTHEIM. Kürzlich gab es in Baden-Württemberg Halbjahreszeugnisse. Da richtet sich der Fokus auf die Schulen und die Schulerfolge. Wir haben uns über den Schulbesuchserfolg von Kindern und Jugendlichen informiert, die ohne Deutschkenntnisse starten. In speziellen Vorbereitungsklassen an den allgemeinbildende Schulen bekommen Schüler verschiedener Jahrgangsstufen den ersten Kontakt mit der Alltagssprache Deutsch. Das gilt für einen Sechsjährigen genauso wie für eine Vierzehnjährige. »Das Erlernen der Alltagssprache und das Ermöglichen erfolgreicher Teilnahme am Regelunterricht« sind laut Verwaltungsvorschrift die Ziele.

Das durchlässige Schulsystem in Baden-Württemberg eröffnet auch in Wertheim viele Wege zu unterschiedlichen Abschlüssen. Gemeinschaftsschule, Realschule und Berufliches Schulzentrum (BSZ) haben schon Abschluss-Schüler vorzuweisen.

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Kandidaten aus der Reserve locken

01.03.2019
WERTHEIM. »Jugend trifft Politik« heißt ein Format, in dem Jugendliche in Wertheim vor Kommunalwahlen den Gemeinderatskandidaten auf den Zahn fühlen. Auch in diesem Jahr ist es im Mai wieder so weit, am Mittwoch hat die Arbeitsgruppe ihr Konzept vorgestellt. Insgesamt sind zwölf Schülerinnen und Schüler vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) und dem Berufichen Schulzentrum (BSZ) an dem Projekt beteiligt, bedingt durch Krankheiten und Klausuren waren am Mittwochabend sieben in den Sitzungssaal des Wertheimer Rathauses gekommen, um ihre Ideen vorzustellen.Kommunalpolitik sei ein Thema, das mit Blick auf die vergangenen Wochen und Monate noch interessanter sein wird, meinte Uwe Schlör-Kempf, Zuständiger der Stadtverwaltung für Kinder, Jugend, Sport und Vereine, in Anspielung auf die Oberbürgermeisterwahl. »Da hat man spätestens erkannt, dass junge Leute auch Interessen und eine Meinung haben, die kundgetan wird.«

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Harte Zeiten für junge Aktienanleger

31.01.2019
WERTHEIM. Europas größtes Börsenspiel, das jährlich im Herbst von den europäischen Sparkassen organisiert wird, ist im Dezember nach elfwöchiger Spielzeit zu Ende gegangen. Eine spannende und interessante Börsenzeit erlebten 30 000 Teams aus Deutschland, Italien, Frankreich, Luxemburg, Schweden und Mexiko. Auch im Geschäftsgebiet der Sparkasse Tauberfranken beteiligten sich 466 Teilnehmer in 113 Teams. Der DAX gab wenig Anlass zur Freude: Der bevorstehende Brexit, der Handelskrieg zwischen China und den USA sowie die Abschwächung des Wirtschaftswachstums ließen den deutschen Leitindex in der Spielzeit zeitweise unter die 11 000er-Marke fallen.

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Nähe zu Unternehmen wichtig für Schulen

21.02.2019
MAIN-TAUBER-KREIS. Die Beruflichen Schulen im Main-Tauber-Kreis sind nahe an den Unternehmen. Deshalb wurde ein Besuch bei der Hammer Academy des Kurtz-Ersa-Konzerns in Wiebelbach vereinbart. Dort wurden die Schulleiter und Vertreter der Landkreisverwaltung mit Dezernent Jochen Müssig über das Lehr-, Ausbildungs- und Qualifizierungsangebot informiert. Die Schulleiter Wilhelm Ehrenfried (Kaufmännische Schule Bad Mergentheim), Peter Wöhrle (Gewerbliche Schule Bad Mergentheim), Robert Dambach (Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim), Hermann Ruppert (Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim) und Manfred Breuer (Berufliches Schulzentrum Wertheim) zeigten großes Interesse.

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Schulen fit machen für „Wirtschaft 4.0“

31.01.2019
TAUBERBISCHOFSHEIM. Die Gewerblichen Berufsschulen im Main-Tauber-Kreis erhalten in Kürze die benötigte Ausstattung für die Ausbildung im Bereich „Wirtschaft 4.0“. Es werden so genannte verkettete Anlagen und PC-gesteuerte Arbeitsinseln angeschafft. Die Beruflichen Schulen werden damit für die neuen Ausbildungsinhalte fit gemacht. Die Anschaffung wird aufgrund von Unterstützungen durch das Land Baden-Württemberg und heimische Unternehmen und der Zustimmung des Kreistags des Main-Tauber-Kreises möglich. In diesen Tagen erhielt der Main-Tauber-Kreis als Schulträger den Förderbescheid des Wirtschaftsministeriums

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Spielerisch die Gefahren des Internets kennenlernen

29.01.2019
WERTHEIM. DEin Bildschirm flackert und rauscht. Dann spielt ein Video: An einem Tisch sitzt ein Mann im Kapuzenpullover, die Hände vor sich gefaltet, das Gesicht im Schatten verdeckt. »Ich möchte ein Spiel mit euch spielen.« Wie aus einem »Saw«-Film dröhnen die verzerrten Worte des »Hackers« aus dem Lautsprecher des grauen, rund zwei Meter hohen Schranks, in dem der Bildschirm installiert ist. 45 Minuten Zeit – dann startet er einen »Shitstorm « auf einen Unschuldigen, warnt die bedrohliche Stimme und lacht diabolisch. Die Einzigen, die den Hacker noch aufhalten können, sind sechs junge Industriemechaniker in Ausbildung. Sie lösen an der Wertheimer Berufsschule in Bestenheid die Rätsel des mobilen Escape Rooms der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

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„Das Wichtigste ist der gewinnbringende Einsatz“

19.01.2019
WERTHEIM. Der vom Bund angestrebte Digitalpakt, der Fördermittel in Milliardenhöhe für die digitale Ausstattung von Schulen zur Verfügung gestellt hätte, liegt auf Eis. Am 30. Januar soll sich der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag mit dem Thema befassen. Die Fränkischen Nachrichten haben sich unter den weiterführenden Schulen in Wertheim erkundigt, wie diese sich in Sachen digitale Ausstattung aufgestellt sehen. Der allgemeine Konsens: kein Grund zur Beschwerde. „Die Stadt Wertheim unterstützt uns hervorragend und ist offen für neue Ideen und Projekte im digitalen Bereich“, sagt Katrin Amrhein, Schulleiterin der Comenius Realschule Wertheim (CRW). Ähnliche  Rückmeldungen kommen vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG), der Gemeinschaftsschule (GMS) und dem Beruflichen Schulzentrum (BSZ).

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300 000 Euro für Lernfabriken 4.0 im Landkreis

05./06.01.2019
STUTTGART/MAIN-TAUBER-KREIS. Das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit
und Wohnungsbau fördert laut einer Pressemitteilung 21 sogenannte Lernfabriken 4.0 an den beruflichen Schulen im Land. Die ursprüngliche Fördersumme von vier Millionen Euro sei noch um 861 800 Euro aufgestockt worden. Im Main-Tauber-Kreis werden laut der Mitteilung Lernfabriken an insgesamt vier Schulen gefördert: Das Berufliche Schulzentrum Wertheim, die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim, die Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim und die Kaufmännische Schule Bad Mergentheim erhalten zusammen eine Fördersumme von voraussichtlich 300 000 Euro.

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Ein fünf Jahre laufendes Großprojekt

29./30.12.2018
WERTHEIM-BESTENHEID. »Schule im Wandel« hat Schulleiter Manfred Breuer seinen Antrag überschrieben, mit dem er im Zuge der anstehenden Generalsanierung des Beruflichen Schulzentrums  Wertheim (BSZ) eine deutliche Erweiterung der Flächen forderte. Diesem Antrag entsprach, wie berichtet, bei seiner Jahresschlusssitzung der Kreistag und gab vorbehaltlich der Zusage der Förderung durch das Land grünes Licht für das Projekt.

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Mit großem Lob in die Zukunft entlassen

18.12.2018
BESTENHEID. Vorgezogene Bescherung für 34 junge Frauen und Männer: Nach erfolgreicher Prüfung haben sie am Beruflichen Schulzentrum den schulischen Teil ihrer Berufsausbildung abgeschlossen. Es war wieder viel die Rede vom Erfolg, der errungen worden ist, von den Herausforderungen, denen man sich weiter zu stellen hat und von den Perspektiven, die nach wie vor glänzend sind. Aber neben all diesen, eigentlich vorhersehbaren, Aussagen der verschiedenen Redner hatte die „Winterabschlussfeier“ am Mittwochabend in der Aula des Beruflichen Schulzentrums eine lockere, fröhliche Note. Das lag unter anderem an der Schulband, auf die nicht nur Schulleiter Manfred Breuer zu Recht stolz ist, wie er gleich nach dem ersten Stück bekannte.

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Pädagogen lernen von der Industrie

18.12.2018
BESTENHEID. Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) Wertheim und die Firma Eugen Woerner GmbH bekräftigen das Kompetenzbündnis 4.0 durch mehrere gemeinsame Workshops zum Thema Automatisierungstechnik. Im Rahmen dieses Kompetenzbündnisses stellt die Firma mit Christian Reiner einen ausgewiesenen Fachmann für Automatisierungstechnik zur Verfügung, der auf viele  Jahre Berufserfahrung in der Programmierung von Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) zurückblickt. Durch die SPS-Programmierung ist es möglich, die zunehmend komplexer werdenden Herausforderungen in der Automatisierungstechnik zu meistern. Dabei findet sowohl in der Industrie als auch in der Lehre vielfach das sogenannte Totally Integrated Automation Portal (TIA-Portal) von Siemens Anwendung

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Bildung als Schlüssel für den Erfolg

03.12.2018
TAUBERBISCHOFSHEIM. 50 Jahre Wirtschaftsgymnasien an den Standorten Wertheim, Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim wurden am Freitagabend bei einem Festakt in der Kreisstadt gefeiert. Ein klein bisschen Schummeln ist erlaubt, wenn es um die Datierung geht. Denn genau genommen existiert nur das Wirtschaftsgymnasium in Tauberbischofsheim seit 50 Jahren. Aus der dreijährigen Wirtschaftsoberschule wurde 1968 das erste Wirtschaftsgymnasium in der Kreisstadt. Doch nur kurze Zeit später, im Jahr 1969, wurden die Pendants in Wertheim und Bad Mergentheim  geschaffen. Landrat Reinhard Frank bekannte sich zur Verantwortung für die beruflichen Schulzentren und zählte sie zu den wichtigsten Aufgaben des Landkreises schlechthin.

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Auf konkretem Weg zur Industrie 4.0

30.11.2018
MAIN-TAUBER-KREIS. Sich miteinander vernetzen, um ein gemeinsames, standortübergreifendes Übungsprodukt gemäß der Industrie 4.0 herzustellen ist Ziel der drei Beruflichen Schulen im Kreis. Investitionen in Höhe von 750 000 sind notwendig, um dieses Projekt zu realisieren. Neben dem Kreis beteiligt sich auch die lokale Wirtschaft. Ein entsprechender Förderantrag beim Wirtschaftsministerium wurde jetzt gestellt.

In einem ersten Schritt wurde im Beruflichen Schulzentrum Wertheim vor einiger Zeit ein verkettetes  Maschinen- und Anlagensystem („SmartLab“) im Labormaßstab angeschafft. Daran werden Standardaufgaben einer industriellen Fertigung simuliert sowie die Steuerung und Programmierung der zu vernetzenden Geräte erlernt. Nun sollen solche SmartLabs auch an den Gewerblichen Schulen in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim errichtet werden. Der zweite Schritt ist dann die Anschaffung zusätzlicher Module, damit die einzelnen Produktionsabschnitte in Kleingruppen erlernt werden können.

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Großartige Chance für neue Erfahrungen

16.11.2018
BESTENHEID. Er ist wieder zurück: Drei Wochen war Tim Alletzhäuser, Abiturient des Technischen Gymnasiums Wertheim-Bestenheid, in China. In den Kurtz Ersa Niederlassungen in Hongkong, Shanghai und Zhuhai absolvierte er ein Praktikum. Bei dem Auslandsaufenthalt handelte es sich um den Preis des  Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Main-Tauber. 

Nach der Rückkehr berichtete Tim Alletzhäuser im Gespräch mit Dr. Stefanie Boelck, Past President des Förderkreises, und Verena Alina Bartschat, Leiterin der Personalentwicklung bei Kurtz Ersa, von seinen Erlebnissen. „Das Praktikum hat mir sehr viel gebracht“, betonte Alletzhäuser. Der 20-Jährige gewann in den drei chinesischen Niederlassungen von Kurtz Ersa Einblicke in den Ablauf und die Organisationsstrukturen eines Unternehmens.

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Nach fünf Jahren wieder freigegeben

16.11.2018
BESTENHEID. Es waren ungeheure Wassermassen, die sich im Juni 2013 vor allem über Bestenheid und hier auch über das Außensportgelände der Comenius Realschule ergossen. „Hier ging ein richtiger Fluss durch“, erinnerte Bürgermeister Wolfgang Stein am gerstern Vormittag im Beisein zahlreicher Gäste. Er setzte sozusagen den Schlusspunkt unter die dem Unwetter folgenden, notwendigen Maßnahmen und gab das umfassend sanierte Sportgelände wieder für die Nutzung frei. Dem vorangegangen waren große Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich der Höh- und Schleutleinsklinge, die vor künftigen Überflutungen schützen sollen. „Die Wiederherstellung der Sportanlage ist nun der letzte Baustein“, so der Bürgermeister.

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Sich nicht aus den Augen verloren - Klassentreffen nach 50 Jahren

20.10.2018
WERTHEIM. Vor 50 Jahren, bei ihrem Eintritt in die Wirtschaftsschule Wertheim, lernten sie sich kennen: die damals 15-jährigen Mädchen aus der Klasse „WS II c“. Zusammengewürfelt waren sie aus 13 verschiedenen Ortschaften, von Dertingen über Lindelbach und Dörlesberg bis Külsheim. Auch nach dem Abschluss der Mittleren Reife verloren sie sich nicht aus den Augen und trafen sich zu jedem Jubiläum wieder. Der 50. Jahrestag des Kennenlernens wurde nun bei einer Fahrt nach Dresden gefeiert, an der 19 der damaligen Schülerinnen teilnahmen. Sieglinde Dietrich aus Dörlesberg hatte die Organisation der dreitägigen Fahrt übernommen und es wurde ein voller Erfolg.

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Technisches Gymnasium feiert 20-Jähriges - Schüler für Energieeffizienz begeistern

13.10.2018
WERTHEIM_BESTENHEID. Seit 20 Jahren hat Wertheim ein Technisches Gymnasium: Dies haben am Donnerstag viele geladene Gäste aus Schule, Wirtschaft und Politik, Kollegen, ehemalige und aktuelle Schüler gefeiert. Schulleiter Manfred Breuer führte durch die Festveranstaltung. Die zunehmende Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche erzeuge ein großes Spannungsfeld, das auch Thema im Unterricht und darüber hinaus ist, erklärte Breuer zu Beginn. Junge Menschen auf die künftige Realität vorzubereiten sei eine ungeheure Verantwortung bei der enormen Geschwindigkeit, mit der sich der Wandel vollzieht. Er unterstrich die Wichtigkeit von Bildungsgängen wie dem des Technischen Gymnasiums mit dem Profilfach Mechatronik. Dezernent Jochen Müssig überbrachte die  Glückwünsche von Landrat Frank und stellte fest, dass die Unterrichtsinhalte ständig erfolgreich auf Aktualität überprüft werden. Er wies auf die in Kürze anstehende Entscheidung des Kreistages zu Generalsanierung und Erweiterung des Beruflichen Schulzentrums hin. Unter dem Titel »Die ETA-Fabrik – Energie weiter gedacht« stellte Festredner Christoph Bauerdick von der Technischen Universität Darmstadt die Arbeit der Forschungsgruppe ETA und seinen Forschungsschwerpunkt »Energieeffizienz in der Produktion« vor.

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